
Coffee Kids Camps: Warum dein Espresso Kinder in Guatemala zur Schule schickt
Es gibt Momente, in denen sich Ernte und Schule überschneiden. Für viele Kaffeebauern in Guatemala bedeutet das: eine unmögliche Wahl.
Eltern, die auf Kaffeefarms arbeiten, stehen während der Erntezeit vor einem Dilemma: Kinder mitkommen lassen oder zu Hause lassen? Beides keine guten Optionen. Und viele Kinder landen so früh in der Feldarbeit – nicht weil es gewollt ist, sondern weil es keine Alternative gibt.
Was sind die Coffee Kids Camps?
Die Coffee Kids Camps sind ein Projekt unseres Guatemala-Lieferanten Volcafe gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation Funcafe. Die Idee dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Während der Erntezeit bekommen Kinder von Erntehelfern einen sicheren Ort – mit Betreuung, Bildung und warmen Mahlzeiten.
Lokale Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Kinder. Inhalte: Ernährung, Kaffeewissen, nachhaltige Landwirtschaft. Jedes Camp läuft 35 Tage und kostet 4.500 USD.
Das Ziel ist klar formuliert: Kinder weg von jeder Form von Kinderarbeit.
Wie begann das Projekt?
Gestartet ist es in der Region Huehuetenango – einer der bekanntesten Kaffeeregionen Guatemalas. Der Erfolg war so eindeutig, dass das Programm auf Cubulco und die Santa Rosa-Region ausgeweitet wurde.
Heute läuft das Programm auch in Jalapa / New Oriente – genau dort, wo unser Guatemala-Kaffee für den Heimathafen wächst.
Was hat das mit unserem Heimathafen zu tun?
Der Heimathafen Espresso ist unser meistgekaufter Kaffee seit 2009. Der Guatemala-Anteil – der Golden Flakes of Jumay aus Jalapa – stammt direkt aus der Region, wo die Camps stattfinden.
Ein Teil des Erlöses aus unserem Grünkaffee-Einkauf fließt direkt in die Finanzierung der Camps. Konkret: Zwei Coffee Kids Camps werden durch unsere Abnahme finanziert.
Das ist kein Marketing-Versprechen. Das ist der direkte Mechanismus dahinter.
Warum erzählen wir das?
Nicht um uns auf die Schulter zu klopfen. Sondern weil wir glauben, dass du als Kundin oder Kunde ein Recht darauf hast zu wissen, was hinter deinem Kaffee steckt.
Specialty Coffee bedeutet für uns nicht nur 84+ Punkte auf der SCA-Skala. Es bedeutet, dass wir wissen, wer den Kaffee anbaut, unter welchen Bedingungen – und was wir dazu beitragen können, dass diese Bedingungen besser werden.
Der Heimathafen ist seit über 15 Jahren unser Herzstück. Dass er jetzt auch Kinder in Guatemala zur Schule schickt, macht ihn zu noch mehr als einem guten Espresso.
Was steckt noch im Heimathafen?
Der Guatemala-Anteil – Golden Flakes of Jumay – wächst auf dem Vulkanhang des Jumay in der Region Jalapa auf 1.500–1.700 Metern Höhe. Angebaut von Kleinbauern. Geerntet von Hand. Verarbeitet als Fully Washed, Sun-Dried.
Im Cupping: mildes Steinobst, brauner Zucker, cremiger Körper. Sorten: Bourbon, Pache, Catuai, Caturra.
Dazu kommt brasilianische Arabica – für Süße, Körper und Karamell-Wärme. Zusammen ergibt das den Heimathafen: samtig, ausgewogen, verlässlich.
Kaffee mit Haltung
Nachhaltigkeit ist bei Coffee Pirates kein Label, das wir uns ans Regal hängen. Es ist die Logik hinter unserem Einkauf, unserer Röstung und unseren Partnerschaften.
Mehr dazu auf unserer Nachhaltigkeitsseite – dort findest du auch unseren aktuellen Nachhaltigkeitsbericht.
Wenn du den Heimathafen Espresso bestellst, bestellst du nicht nur unseren besten Blend. Du unterstützt damit Bauernfamilien in Guatemala – und Kinder, die einfach zur Schule gehen wollen.
Willkommen zuhause. Mit jedem Schluck.
– Patrick & das Coffee Pirates Team
Mehr lesen:
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